ÖSTERREICHISCH-UNGARISCHE HAYDNPHILHARMONIE

BONUSKONZERT

 

Meesun Hong-Coleman, Leitung

Marley Erickson, Violine

 

Eintritt für Abonnenten frei!

Das Bonuskonzert wird dankenswerter Weise durch die Unterstützung des Vereins WelsTon ermöglicht.

 

Arcangelo Corelli (1653-1713)

Concerto grosso in g-Moll op. 6 Nr. 8

(Fatto per la notte di Natale)

 

Franz Schubert (1797-1828)

Rondo für Violine und Orchester in A-Dur D 438

           

Johannes Brahms (1833-1897)

Quintett in G-Dur op. 111

 

„Mit diesem Brief können Sie sich von meiner Musik verabschieden, denn es ist sicherlich Zeit zu gehen.“ schrieb Johannes Brahms an seinen Verleger Simrock bei der Übermittlung des Manuskripts seines Quintetts in G-Dur op. 111. Mit dem G-Dur-Quintett glaubte der 57-jährige Brahms sein kompositorisches Schaffen für abgeschlossen. Es passt zum Charakter eines kompositorischen Schlussworts, als welches Brahms sein Opus 111 verstand, dass die Themen an die unterschiedlichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts erinnern: Von Richard Wagner über Johann Strauß bis hin zu Beethoven und Mendelssohn. Es drängt sich der Eindruck einer Synthese auf, einer Bilanz. Am Ende seines Lebens und seiner Epoche hielt Brahms in einem Kammermusikstück Rückschau auf ein ganzes Musikjahrhundert.

Géza Rhomberg

 

Franz Schubert verleiht dem Thema des Nachklanges mit seinem Rondo für Violine und Streichorchester in A-Dur D438, das er im Juni 1816 für seinen Violine spielenden Bruder Ferdinand Schubert für eine Aufführung im k.k Waisenhaus schreibt, eine ganz besondere Note, lässt doch die Form des Rondos den Nachklang hörbar werden: Das Rondo lebt vom Wechsel des Haupt- bzw. Rondothemas und kontrastierenden Elementen dazwischen.

Durch die stete Wiederkehr des Rondothemas klingt dieses im Hörer nach und bleibt in Form eines gleichsam auskomponierten Nachklangs im Gedächtnis präsent. Als Besonderheit stellt Franz Schubert seinem Rondo eine langsame Einleitung voran.

 

STADTTHEATER GREIF

Fr., 27. November 2026, 19:30 Uhr

Konzerteinführung: 19:00 Uhr im Konzertsaal